10.3.2026 · 6 Min. Lesezeit
Immobilienfotos, die verkaufen: 7 Regeln für bessere Exposé-Bilder
Interessenten entscheiden innerhalb weniger Sekunden, ob sie ein Exposé weiterlesen. Die ersten drei Bilder tragen den Großteil dieser Entscheidung.
Regel 1: Horizontlinie gerade. Schiefe Linien wirken unprofessionell, auch wenn der Raum selbst überzeugt. Eine automatische Perspektivkorrektur behebt das ohne Nachbearbeitung von Hand.
Regel 2: Licht vor Dekoration. Ein hell und gleichmäßig belichteter Raum wirkt größer und einladender als ein dunkler Raum mit perfekt drapierten Kissen.
Regel 3: Himmel zählt mit. Ein grauer, bewölkter Himmel auf Außenaufnahmen drückt die Stimmung des gesamten Exposés. Ein Austausch gegen einen freundlichen Himmel kostet wenig und wirkt sofort.
Regel 4: Leere Räume brauchen Kontext. Ein leerer Raum lässt Größenverhältnisse schwer einschätzen. Virtuelles Staging zeigt eine plausible Nutzung, ohne dass Möbel transportiert werden müssen.
Regel 5: Unordnung raus. Private Gegenstände, Kabel und Mülleimer lenken vom Objekt ab und wirken unaufgeräumt. Digitales Leerräumen entfernt sie in Sekunden.
Regel 6: Konsistenz über die ganze Bilderstrecke. Alle Bilder sollten denselben Bearbeitungsstil und dieselbe Farbtemperatur haben, sonst wirkt das Exposé zusammengewürfelt.
Regel 7: Auflösung fürs Portal. Portale komprimieren Bilder ohnehin, laden Sie deshalb in möglichst hoher Ausgangsauflösung hoch, das Ergebnis ist auch nach der Kompression noch scharf.